Logo

Weiches Wasser für Friedland

Mit 75 Prozent der abgegebenen Stimmen haben die Friedländer sich für weiches Wasser entschieden. Die Auswertung der Stimmzettel der Meinungsumfrage der Gemeinde hat ein eindeutiges Ergebnis ergeben.

„Jetzt ist der Knoten durchschlagen und weiches Wasser kommt“, freut sich Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs „und es war eine unglaubliche Wahlbeteiligung.“

In den Gemeinden Friedland und Rosdorf wurde seit vielen Jahren der Wunsch nach „weichem“ Wasser geäußert. Der Wasserverband Leine-Süd hat daraufhin verschiedene Varianten erarbeitet und in Informationsveranstaltungen vorgestellt.

In Friedland hat es zum Thema weicheres, kalkarmes Wasser viele, sehr kontroverse, Diskussionen gegeben. Die politischen Gremien der Gemeinde haben daraufhin beschlossen, eine Meinungsumfrage bei allen Bürgerinnen und Bürger durchzuführen. An der Meinungsumfrage im Oktober dieses Jahres haben knapp 4.000 von 5.876 stimmberechtigten Personen teilgenommen. Gegen die Auszählung dieser Meinungsumfrage hatte eine Bürgerinitiative geklagt und das Verwaltungsgericht Göttingen hatte die Auszählung untersagt. Nachdem mit der Bürgerinitiative Einigkeit erzielt wurde, kann nun das Ergebnis der Meinungsumfrage in die Entscheidungsfindung des Rates eingehen.

Das Gebiet des Wasserverbandes Leine-Süd erstreckt sich über die Gemeinden Rosdorf und Friedland, die Gemeinde Neu-Eichenberg wird Anfang 2014 Vollmitglied. So werden 36 Ortschaften versorgt. Im Rosdorfer Gemeindegebiet ist die Umstellung auf kalkarmes Wasser inzwischen erfolgt.

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bestätigen