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Information zu den Veränderungen der Trinkwasser- und Abwasserentgelte in den Gemeindegebieten Friedland und Rosdorf zum 01.01.2015

Die Verbandsversammlung des Wasserverbandes Leine-Süd hat eine Veränderung der Trinkwasser- und Abwasserentgelte zum 01.01.2015 beschlossen.

Erstmalig wird ein Schmutzwassergrundentgelt eingeführt. Es bemisst sich nach der Größe des Wasserzählers und beträgt für einen Standardwasserzähler Qn 2,5 jährlich 36,00 €. Die Einführung greift den Gedanken auf, dass die Infrastruktur für jeden Nutzer vorgehalten werden muss und aufgrund des demographischen Wandels immer weniger Bürgerinnen und Bürger die Kosten der notwendigen Investitionen tragen müssen.

Durch die Einführung des Grundentgeltes sinkt das Schmutzwasserentgelt in der Gemeinde Rosdorf um 0,28 €/m³ auf 2,12 €/m³. In der Gemeinde Friedland bleibt das Entgelt unverändert bei 2,37 €/m³, da hier noch Verluste aus Vorjahren bestehen. Auch beim Trinkwasser hat der Verbandsausschuss ein einheitliches Grundentgelt je Standardwasserzähler Qn 2,5 von 36,00 €/netto (38,52 €/brutto) beschlossen. Somit steigt das Grundentgelt netto in der Gemeinde Rosdorf von 30,72 € um 5,28 € und in der Gemeinde Friedland von 12,24 € um 23,76 € jährlich.

Gleichzeitig wird das Trinkwasserentgelt in Rosdorf um 0,03 €/m³ auf 1,61 €/m³ angehoben und in Friedland um 0,14 €/m³ auf 1,55 €/m³ gesenkt. Mit dieser Anpassung hat die Verbandsversammlung die Empfehlung der Räte der Gemeinden Friedland und Rosdorf bestätigt.

Der Wasserverband Leine-Süd ist ein öffentlich-rechtliches Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht. Die Investitionen der letzten Jahre ziehen Zinsen und Abschreibungen noch langfristig nach sich.

Diese Investitionen in die Infrastruktur sind aber zwingend notwendig, um die Abwasserentsorgung auch für die nachfolgenden Generationen sicher zu stellen, die Umwelt zu schonen und über Jahrzehnte der Bevölkerung einwandfreies Trinkwasser liefern zu können.

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